in lak'ech, a lak'en!

Raum-Story #2

«Auf unserer Entdeckungsreise in Yucatan gingen wir auf Spurensuche der Maya und erlebten Offenheit, Freundlichkeit und eine enge Verbundenheit zum ganzen Leben.»

Verbundenheit

Die traditionelle Begrüssung der Maya «in lak'ech, a lak'en», welche frei übersetzt die Bedeutung «Ich bin du, du bist ich» hat, bringt kurz und bündig die enge Verbundenheit, die die Maya miteinander hatten, und deren Nachfahren immer noch haben, sehr schön auf den Punkt. Bei der Begrüssung wurden die Arme so miteinander verschränkt, dass sie eine abstrakte Schlange bilden. Wenn sich alle Menschen die Hände reichen würden, würde sich eine einzige verbundene Schlangenform bilden.

Gemeinsam

Alle sind gemeinsam Teil der Schöpfung. Die Schlange ist ein Symbol der Schöpfergottheit der Maya und nur vereint, kann man eine lange Schlange bilden, eins werden und seiner Bestimmung nahe kommen. Die Maya sahen diese Verbindung nicht nur unter Menschen, sondern auch mit den Tieren, der Natur, den Sternen und im Speziellen mit den Bäumen, die eine grosse Bedeutung hatten.

Rätsel

Woher die Maya kamen und warum ihre Zivilisation verschwand, ist bis heute ein grosses ungelöstes Rätsel. Ab einer gewissen Zeit, löste sich ihre fortschrittliche und friedlebende Zivilisation auf. Es ist überliefert, dass sie grosse Tempelanlagen und Städte bauten, sobald diese fertig gestellt waren, aber immer einfach weitergingen. Als ob sie alle Bauten und Infrastrukturen nicht für sich gebaut hätten. Es bleibt ein Rätsel.

Fortführung

Die Nachfahren strahlen trotz oder vielleicht gerade wegen ihren einfachen Verhältnissen eine grosse Ruhe und einen gestärkten inneren Frieden aus. Wir wurden mit offenen Armen empfangen und mit einer gewissen Neugier in ihre Häuser eingeladen. Viele sprechen auch heute kaum Spanisch, sondern noch die Sprache der Maya. Doch wir mussten nicht alles verstehen, denn die Hauptsprache, war die Sprache des Herzens und der Lebensfreude und diese, können alle Menschen verstehen.

Yucatan, Mexiko

Januar 2019

Fotografien von Yazmin Aguilera & Mario Sandmeier

»Ich helfe den Menschen sich selbst ein gesundes und seelengerechtes Umfeld zu gestalten, indem alle grundlegenden Elemente des Lebens als erlebbarer Raum sorgfältig zueinander in Einklang gebracht werden. So entstehen Wohlfühlorte, die uns helfen sich als Mensch zu entfalten.«

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© 2020 - Mario Sandmeier, «Raum fürs Leben», Rütistrasse 26, CH-5400 Baden, hallo@mariosandmeier.ch